Der Nordpark als jährlicher Formtest

Der April hatte sich dieses Jahr von seiner besten Seite gezeigt und so war es bis kurz vor dem Start nicht klar, ob der Nordpark-Duathlon überhaupt bei optimalen Bedingungen stattfinden könnte. Dauerregen und Graupelschauer hatten einige Athleten so stark verunsichert, dass das Starterfeld dieses Jahr sehr ausgedünnt war.

Dennoch startete der Duathlon bei angenehmen 10 Grad und dem alljährlichen strahlenden Sonnenschein. Trotz frischem Wind lag Ehrgeiz in der Luft.

Nach einer langen winterlichen Vorbereitung, trat Niklas mit eher unsicherem Gefühl an den Start. Die schwierigen klimatischen Bedingungen hatten in den letzten Tagen vielen Athleten ihr Koppeltraining gestrichen, sodass die Form, sowie die vierte Disziplin, der Wechsel, mit mulmigen Gefühl erwartet wurde.

Pünktlich um 11:07 Uhr fiel dann der Startschuss und aus dem Gefühl wurde Realität. Niklas lief zügig an, um sich in dem großen Starterfeld behaupten zu können. Mit einem 3:35min/km ging es über die ersten Kilometer.DSC_0103 (FILEminimizer) Bei Kilometer drei konnte er etwas Tempo rausnehmen, da sich das Feld zerstreut hatte, sodass er die ersten fünf Kilometer mit einem 3:46min/km lief und sich gleichzeitig Energie fürs Rad sparte.

Der zügige Wechsel ermöglichte es ihm sich um zwei Plätze zu verbessern und so ergatterte er einen kleinen Vorsprung für die Radstrecke. Bei mäßigem Wind fand sich schnell ein angenehmes Tempo, jedoch waren auch seine Verfolger gut drauf.

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Das Kopf an Kopf Rennen mit zwei sehr starken Athleten zog sich über 20 Kilometer und gab Niklas die zusätzliche Energie im vorderen Feld dabei zu bleiben. Eine Radzeit von 33 Minuten und 15 Sekunden bestätigte diesen Kampf.

Er wusste, dass der Lauf die finale Entscheidung sein wird. Zum Glück hatte Niklas noch Energiereserven um den Attacken seiner Verfolger stand zu halten und so pushten sie sich gegenseitig über die verbleibenden 2.5 Kilometer. Bei der entscheidenen Attacke, 800 Meter vor dem Ziel, heftete sich Niklas an die Fersen seines Gegners, der seine letzten Energiereserven verbrannte. So schafften sie es, die Laufgruppe von vier auf zwei Athleten zu minimieren. Das Ergebnis lag nun in einem Zielsprint, der von Niklas, knapp aber stark, gewonnen wurde. 800- und 200 Meter Intervalle müssen sich ja irgendwann bezahlt machen.

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Insgesamt war der Nordpark-Duathlon, wie jedes Jahr, ein voller Erfolg. So konnte Niklas nicht nur seine Bestzeit, sondern auch die des ASV um weitere 47 Sekunden verbessern.

 

 

PlatzPlatz AKAthletLaufen 5kmRadfahren 20kmLauefn 2.5kmGesamt
11.3.Niklas Dominick00:18:3600:33:1500:09:1401:01:07

 

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